Interessante Matinee

Zu einer abwechslungsreichen Matinee fand sich eine kleine aber feine Schar interessierter Zuhörer im Saal der Musikschule ein. Dass dort nicht nur guter Instrumentalunterricht erteilt wird, sondern auch kreative Fähigkeiten erfolgreich gefördert werden, zeigte sich bei Sara Petz, die drei gelungene Eigenkompositionen für Klavier eindrucksvoll vortrug und in Kürze auch an einem Kompositionswettbewerb teilnehmen wird.

Mit einer wunderschönen Melodie mit Namen „Gabriel´s Oboe“ von Ennio Morricone ließ Elisabeth Kreidt aufhorchen. Sie wurde von Musikschulleiter Günther Obermeier für ihre hervorragenden Leistungen an der Musikschule mit einer „Würdigung“  des Verbands der Bayerischen Sing- und Musikschulen ausgezeichnet. Der junge Oliver Peters spielte auf seiner Geige eine romantische Komposition „Petit air varié“ von C. Dancla ganz vortrefflich und überzeugte mit sauberer Intonation und rhythmischer Genauigkeit. Eine mitreißende Version von „Adios Nonino“ von Astor Piazzolla gelang dem Abiturienten Jakob Keck am Akkordeon. Mit einem Wechsel von der Geige zur Oboe bei Elisabeth Kreidt verwandelte sich anschließend das Streichquartett der Musikschule kurzerhand in ein Oboenquartett und musizierte homogen und spielfreudig das Quartett in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Johanna Posch, bereits mit einer Würdigung ausgezeichnet, überzeugte an der Querflöte mit einer virtuosen Tango-Etüde von Astor Piazzolla. Zum Abschluss dieses musikalischen Vormittags erklang das Konzertino in G-Dur in drei Sätzen von Kurt Mahr in einer eigens arrangierten Fassung für Soloakkordeon und Streichquartett. Unter der Leitung von Martin Kreidt gelang Jakob Keck am Akkordeon und „seinen“ Streichern eine makellose Uraufführung. Viel Applaus war wieder einmal das „Brot“ der jungen Künstler.